6. Oktober 2015

Mehr Blumen für Wild- und Honigbienen

Vor ca. 2 Jahren hat die BUND-Ortsgruppe Malente auf einer Streuobstwiese in der Malenter Au Wildblumensamen ausgebracht. Leider war es nach der Aussaat wochenlang sehr trocken, was den Erfolg der Aktion beeinträchtigte. Mitglieder der Ortsgruppe haben deshalb mehr als 100 selbst gezogene Wildblumen wie z.B. Wiesensalbei, Staudenlein. Karthäusernelke oder Krautie in die Wiese gepflanzt. Auf diese Weise soll das Nektarangebot für Wild- und Honigbienen vergrößert werden. Außerdem wird durch den Samen der Pflanzen in den nächsten Jahren die Qualität der Wildblumenwiese weiter verbessert. Fragen zu Wildblumen und der Wildblumenwiese beantwortet gern Werner Kraft Tel. 04383-1591

 

 

Günther Koch verstorben

Mit großer Betroffenheit teilen wir mit, dass unser langjähriger Vorsitzende der Ortsgruppe Malente

Günther Koch

am 6.5.2015 verstorben ist.

Sein beharrlicher und unermüdlicher Einsatz für Umwelt und Naturschutz besonders in der Gemeinde Malente sind uns Vorbild und Verpflichtung.

Die Ortsgruppe Malente

 

 

Obstwiesenfest am 30. Mai 2015

Am Sonnabend, dem 30.5.2015 in der Zeit von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr wollen wir mit unseren Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern unser diesjähriges Obstwiesenfest in der Malenter Au feiern.

Bei Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränken informieren wir gern über unsere derzeitigen und geplanten Projekte. Als Hilfe für Wald- und Honigbienen, Schmetterlinge und andere Insekten werden wir 8 Sorten Wildblumen für Rabatte und Blumenwiesen vorstellen. Diese Pflanzen - u.a. Wiesensalbei, Wiesenflocken- und Knäuelglockenblume - sind gegen eine Spende an unserem Stand erhältlich.

Herr Nissen, unser Imker, der seine Bienenstöcke auf unserer Wildblumenwiese aufgestellt hat, wird über seine Arbeit berichten. Die Fledermausexperten Thomas und Susanne Juhnke sind mit mehreren Fledermausexponaten vertreten und freuen sich darauf, interessante Einblicke in das Leben der nächtlichen Jäger zu vermitteln. Frau Dr. Christiansen-Weniger gibt gern Auskunft über die Möglichkeiten der Schädlingsbekämpfung ohne Chemie mit Hilfe von Nützlingen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt das Ehepaar Kripgans aus Malente mit ihrem Leierkasten.

Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch.

23. November 2014

Erfolgreiche Jahre der BUND Ortsgruppe Malente

Wir, die Mitglieder der Ortsgruppe Malente, haben Rückschau gehalten und möchten die Öffentlichkeit über unsere Aktivitäten der vergangenen Jahre informieren.

Bei dieser Gelegenheit sagen wir Dank unserem langjährigen Vorsitzenden Günther Koch für seinen unermüdlichen Einsatz für die Malenter Ortsgruppe des BUND und damit auch für Natur und Umwelt im Raum Malente.

Im Jahre 2002 haben wir im Ortsteil Neversfelde unsere erste Streuobstwiese angelegt. Es wurden nur Apfelbäume alter, gesunder Sorten angepflanzt. Sie alle haben ein gutes Aroma und einen hohen Vitamingehalt. Finanziert wurde die Anlage von "Baumpaten". Viele von ihnen ernten inzwischen ihre Äpfel. Um die Wiese kurz zu halten, hat unser "Schafzüchter" Uwe Hofer einige vom Aussterben bedrohte Schafrassen - Bentheimer Landschaf, Rauwolliges Pommersches Landschaf, Coburger Fuchsschaf - angeschafft.

Nach Jahren intensiven Werbens konnten in Malente über 100 Fledermauskästen verkauft und montiert werden, was der Gemeinde 2006 den Titel "1. Fledermausfreundlicher Kurort Deutschlands" einbrachte.

Im Jahre 2008 pflanzten wir auf einem brachliegenden Gelände des Wasser- und Bodenverbandes Ostholstein in der Malenter Au 140 Obstbäume verschiedener Arten. Finanziert wurde auch diese Streuobstwiese über Baumpatenschaften. Wir gewannen einen Imker, der zur Befruchtung dieser Bäume jedes Jahr mehrere Bienenvölker dort stationiert. Um Wildbienen und anderen Insekten Wohnraum zu beschaffen, hat der Malenter Textilhändler Jürgen Roth ein großes Insektenhotel gespendet, welches auf der Streuobstwiese aufgestellt und gut angenommen wurde. Außerdem ist die Wiese mit Nistkästen bestückt.

Auf Drängen von Günther Koch wurde 2009 mit der Planung einer Bürgersolaranlage begonnen. Sie konnte im Jahre 2011 in Betrieb gehen und liefert seitdem Ökostrom.

Im Jahre 2012 errichteten wir mit Hilfe eines alten Ackerwagenreifens in 7,5 m Höhe in der Streuobstwiese auf einem Stahlrohr ein "wetterfestes" Storchennest.  Leider hat bisher noch kein Storchenpaar dort genistet; wir hoffen aber im nächsten Frühjahr auf einen Erstbezug.

Damit Wild- und Honigbienen auch nach der Obst- und Rapsblüte noch genügend Nektar ernten können, haben wir an der Streuobstwiese in der Malenter Au im Jahre 2013 eine ca. 1000 qm große Wildblumenwiese angelegt.

Auf dieser Wildblumenwiese wurden 2014 zwei große Fledermausburgen aufgestellt.

Um unser "Naturparadies zu erweitern, wollen wir im Feuchtgebiet Malenter Au gegenüber der Streuobstwiese einen Amphibientümpel anlegen, in dem sich Molche, Kröten und Frösche ansiedeln können. Die Genehmigung der Behörden liegt seit zwei Jahren vor. Bisher hapert es aber an der Finanzierung. Diese ist seit wenigen Tagen durch den BUND Landesverband Schleswig-Holstein gesichert. Leider gibt es nun Gegenstimmen aus einer Behörde. Wir hoffen aber unser Vorhaben durchsetzten zu können.

Die Ortsgruppe Malente des BUND gestaltet jährlich im Frühjahr ein "Obstwiesenfest" in der Malenter Au. Unsere BUND-Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger werden eingeladen, mit uns bei Kaffee und Kuchen zu feiern. Natürlich wird den Besuchern bei dieser Gelegenheit unsere Anlage gezeigt. Ein Imker zeigt seine Bienen bei der Arbeit und unser "Schäfer" beantwortet Fragen zu den besonderen "Rasenmähern".

Außerdem beteiligen wir uns jedes Jahr an der "Aktion Saubere Landschaft" der Gemeinde Malente.

Einer unserer Mitglieder hat 5 Sammelstellen für Korken in Eutin und Malente aufgestellt. Sobald eine größere Menge zusammen gekommen ist, werden sie zu einer Behindertenwerkstatt gebracht, wo sie zu Dämmstoffen und Bodenfliesen verarbeitet werden.

Im Herbst jeden Jahres nehmen wir teil am Ratespiel "Schlau wie der Fuchs", bei dem Malenter Schüler während einer Naturwanderung Fragen zu Natur und Umwelt beantworten müssen.

Auf dem Malenter Bauernmarkt sind wir mit einem Stand vertreten. Wir informieren über unsere aktuellen Projekte. Kinder und Erwachsene können an unserem Stand kleine Insektenhotels zusammenbauen.

Leider konnte bisher ein Problem der Ortsgruppe Malente nicht gelöst werden. Wie bei vielen anderen Vereine und Initiativen mangelt es auch bei uns an Nachwuchs. Wir würden uns daher sehr über jede/n Naturfreund/in freuen, die/der sich aktiv für den Erhalt unserer Anlagen und den Schutz der Natur in unserer Gemeinde einsetzen möchte. Wir benötigen Ihre Unterstützung, Hilfe und Ideen, um auch weiterhin unsere Aktivitäten durchführen zu können. Eine Mitarbeit bedeutet keinen Fulltimjob, sondern es handelt um wenige Stunden im Jahr.

Frieder Lüthge Tel. 04523-990373 friederluethge@web.de

Werner Kraft Tel. 04383-1591

Hartmut Trzewik Tel. 04523-880744 h.trzewik@arcor.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27. Mai 2014

Obstwiesenfest war ein voller Erfolg

Bei strahlendem Sonnenschein und Kaffee und Kuchen hatte die Ortsgruppe  Malente am 24. Mai 2014 zum alljährlichen Obstwiesenfest in den Malenter Auewiesen eingeladen. Viele Mitglieder und interessierte Malenter nahmen die Gelegenheit wahr, sich über die aktuellen Aktivitäten des BUND-Malente zu informieren.

Besonderes Interesse fand das Projekt "Terra Preta", auf deutsch "Schwarze Erde", eine besondere Spielart des Kompostierens, die die Inkas Südamerikas bereits vor über 1000 Jahren betrieben haben. Ulf Werner und Hans Jagszent erläuterten, wie man mit einfachen Mitteln selber Terra Preta, das "Schwarze Gold der Inkas" herstellen kann und welch unglaublichen Nutzen für Klimaschutz und Ressourcenschonung dieser nachhaltige Bodenverbesserer sonst noch besitzt.

Aber auch Klaus-Dieter Nissen, Imker aus Malente und Eigner der in der wunderbar blühenden Wildblumenwiese stehenden Bienenvölker, war regelmäßig von interessierten Besuchern umlagert. Voller Staunen konnten sie beobachten, wie friedfertig die Bienen -gekonnte Handhabung vorausgesetzt- auch regelmäßige Störungen über sich ergehen ließen. Störungen, die unvermeidbar waren, sollten doch die Aktivitäten der Bienen im Stock demonstriert werden.

 

Werner Kraft, Wildblumen- und Fledermausexperte der Ortsgruppe war ebenfalls ein gefragter Mann, galt es doch die nach seinen Plänen auf der Streuobstwiese errichtete "Fledermausburg" zu erläutern. Diese imposante Einrichtung wurde von Jugendlichen der Produktionsschule Ostholstein in Malente gebaut, mit denen ein enger Kontakt gepflegt wird. Fledermäuse und Singvögel finden dort in luftiger Höhe von über 3,5 Metern einen sicheren Platz und Unterschlupf. Und wie es aussieht, sind die ersten Bewohner bereits eingezogen.

 

 

Neue Zusammenarbeit bei Terra Preta

31. März 2014

Die Ortsgruppe Malente des BUND und die Produktionsschule Ostholstein des CJD in Malente werden zukünftig Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Herstellung und Anwendung von Terra Preta erproben.

Terra Preta - auf deutsch Schwarze Erde- ist ein besonders gehaltvoller Boden, der durch eine spezielle Kompostierung gewonnen wird. Durch Einsatz von Holzkohle, die wie ein Katalysator wirkt, werden organische Stoffe enzymatisch zerlegt und größtenteils in Riesenmoleküle von Dauerhumus verwandelt. In den großen Hohlräumen der Kohle können die effektiven Mikroorganismen, die sonst im Boden vergehen, sich einnisten und dauerhaft überleben.

Auf dem Gelände des BUND in den Auewiesen in Malente soll zukünftig Terra Preta von Mitgliedern der Ortsgruppe für den Eigenbedarf produziert werden. Unterstützt werden sie dabei von jungen Erwachsenen aus der Produktionsschule Ostholstein, die nicht nur die praktischen Fertigkeiten der Herstellung und Einarbeitung von Terra Preta sondern auch die theoretischen Grundlagen erlernen können. In einem ersten Schritt soll Terra Preta zur Verbesserung des Bodens auf der Obstwiese des BUND eingearbeitet werden.

 

TERRA PRETA - der effektive Kompost

Als neues Projekt hat sich die Ortsgruppe Malente die Herstellung von Terra Preta vorgenommen. Der Name des dauerfruchtbaren Bodens im Amazonasgebiet Terra Preta bedeutet "Schwarze Erde" Mit dem Untergang des Inkareiches ist das Wissen um die Entstehung dieses Bodens verloren gegangen. Durch akribische archeologisch-kriminalistische Arbeit konnten Wissenschaftler rekonstruieren, wie dieser Boden aufgebaut ist. Bei normaler Kompostierung bleibt vom organsichen Material nur sehr wenig. Das meiste wird von den Bodenorganismen zur Energiegewinnung verbraucht und in Kohlendioxid  und Wasser umgewandelt. Durch Einsatz von Holzkohle, die wie ein Katalysator wirkt, werden die organischen Stoffe enzymatisch zerlegt und größtenteils in Riesenmoleküle von Dauerhumus verwandelt. In den großen Hohlrämen der Kohle können die effektiven Mikroorganismen, die sonst im Boden vergehen, sich einnisten und dauerhaft überleben. Diese Kompostierung kann aerob oder anaerob erfolgen. Die Holzkohle sollte etwa 10 % des organischen Anteils betragen. Bei sandigen Böden ist die Zugabe von Gesteinsmehl erforderlich. Das fördert die Bindung von Wasser. Aber auch sonst ist Gesteinsmehl wegen der enthaltenen Mineralien wertvoll. 5 - 10 Liter der fertigen "Schwarze Erde" sollte man in den Boden einarbeiten und vererden lassen. Nach ca. 5 Jahren wird dadurch der Gehalt an Holzkohle im Boden von 2 - 5 kg pro qm erreicht, wie er in der klassischen "Terra Preta" im Amazonasgebiet zu finden ist.

Für weitere Auskünfte oder Fragen wenden Sie sich bitte an

Hans Jagszent Tel. 04523 - 3767 oder per Email hans@jagszent.de

 

 

Aktion "Schlau wie der Fuchs"

Die Ortsgruppe Malente des BUND wird sich - wie schon in den vergangenen Jahren - wieder an der Aktion "Schlau wie der Fuchs" am 19. September 2013 in Bad Malente beteiligen.  An diesem Tag treffen sich Grundschüler der 4. Klasse aus Schulen der Region an der Thevskate in Bad Malente. Nach der Begrüßung durch den Hegering Malente wandern die Schüler zu mehreren Stationen im Wildpark Malente und erfahren dort Interesssantes und Wissenswertes über die Natur und Umwelt. Mitglieder der Ortsgruppe Malente des BUND werden an einer Station die Schülerinnen und Schüler über Möglichkeiten des Klimaschutzes informieren. Nach jeder Station sollen die Schülerinnen und Schüler Fragen zu dem jeweiligen Themenkomplex beantworten. Die erfolgreichste Klasse erhält zum Schluss den Wanderpokal und jeder Teilnehmer eine Pflanze in einem Topf.

12. September 2013

Ortsgruppe Malente auf dem Bauernmarkt am 7.+8.9.2013

Die Ortsgruppe Malente des BUND war auch in diesem Jahr wieder mit einem Informationsstand auf dem Bauernmarkt am 7. + 8. Sept. 2013 in Malente vertreten. An beiden Tagen konnten wir vielen Malenter Bürgerinnen und Bürgern und sonstigen Besuchern des Bauermarktes unsere derzeitigen Aktivitäten vorstellen. Besonderes Interesse zeigten viele Besucher an unserem neuesten Projekt "Wildblumenwiese in den Malenter Auewiesen". Ein Renner war unser Angebot" Basteln Sie sich ein Insektenhotel". Nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene bohrten und hämmerten an unserem Stand ein kleines Insektenhotel aus vorgefertigten Teilen. Erfreulicherweise konnten auch einige neue Mitglieder gewonnen werden.

 

 

5. Juni 2013

Unser Frühlingsfest am 1.6.2013 - ein großer Erfolg

Der Wettergott meinte es gut mit uns: Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Bereits am Vormittag hatten Mitglieder der Ortsgruppe Malente des BUND zwei Zelte sowie Tische und Bänke zu der Streuobstwiese in den Auewiesen transportiert und aufgebaut.  Auch selbst gebackene Torten und Kuchen wurden von Mitgliedern gebracht. Um 15.00 Uhr erschienen dann die ersten Besucher. Bis zum Ende des Festes gegen 18.00 Uhr waren  ca. 100 Mitglieder, Baumpaten und interessierte Bürgerinnen und Bürger gekommen und genossen es, sich mit einander zu unterhalten, das Kuchenangebot zu testen, "ihre" Obstbäume zu inspizieren,  sich über die neu angelegte Wildblumenwiese zu informieren oder einfach die schöne Landschaft zu betrachten. Ein rundum gelungenes Fest mit einem erfreulichen Nebeneffekt: wir konnten einige neue Mitglieder gewinnen.

 

 

13. Mai 2013

Start für die Wildblumenwiese

Endlich konnte mit dem Projekt Wildblumenwiese begonnen werden. Am 15.4.2013 wurden auf einem Teilstück der Streuobstwiese in den Malenter Auewiesen ca. 1000 qm umgepflügt und für die Aussaat vorbereitet. In der ersten Maiwoche ist dann die Aussaat der speziell für den norddeutschen kargen Boden ausgesuchten Wildkräuter- und Wildblumensamen erfolgt. Mit diesem Projekt beteiligt sich die Ortsgruppe Malente des BUND an der Entente Florale der Gemeinde Malente.

11. Februar 2013

Neues Projekt: Teich in den Auewiesen

Die Ortsgruppe Malente des BUND beabsichtigt einen Teich von ca. 20 x 30 m in den Auewiesen in der Nähe der Streuobstwiese anzulegen. Der Teich soll unweit der Malenter Aue entstehen.

17. Januar 2013

Wildblumenwiese

Auf einem Teil der Streuobstwiese in den Malenter Auewiesen wollen Mitglieder der Ortsgruppe Malente eine Wildblumenwiese angelegen. Ca 40 verschiedene Blumen und Gräser, die sich besonders für trochene und sandige Standorte im norddeutschen Tiefland eignen, sollen angesiedelt werden. Die Aussaat wird Ende Februar / Anfang März erfolgen.

8. Oktober 2012

Kinder bauen ein Insektenhotel

Die BUND Ortsgruppe Malente war auf dem Malenter Bauernmarkt am 8./9. September 2012 mit einem eigenen Stand vertreten. Hier konnten Kinder und Jugendliche gegen eine geringe Gebühr ein eigenes Insektenhotel zusammenbauen und mit nach Hause nehmen. Die Dipl.-Biologin Birte Pankau vom Landesverband des BUND S.-H. informierte über die Wichtigkeit von Schutzaktionen für alte Bäume und Totholz im Wald, in der Kulturlandschaft und im Siedlungsraum. Außerdem stellten Mitglieder der Ortsgruppe Malente ihre bisherigen Aktivitäten und neue Projekte vor.


Bauernmarkt 9

26. Juni 2012

Malente erhält ein Storchennest

Die Streuobstwiese in den Malenter Auewiesen hat  eine neue Attraktion. In 7,5 m Höhe schwebt ein Storchennest -genau genommen der Rohbau eines Nestes- über der anmutigen Landschaft. Mitglieder unserer Ortsgruppe fertigten in Eigenarbeit aus einem alten Ackerwagenreifen mit einem Durchmesser von 1,70 m, einem aus Edelstahl gewalzten Rohr mit einem Durchmesser von 24 cm und einer Länge von 80 cm ein solides Storchennest und verschönerten es mit Weidenzweigen und Moos. Die stabile Konstruktion wurde auf einen Betonmast befestigt und mit Hilfe der Firma Martin Wendler, Grebin inmitten von Obstbäumen aufgestellt. Alle Beteiligten hoffen, dass dieses schöne "Eigenheim" im nächsten Frühjahr von einem Storchenpaar bezogen wird.Nahrung wird Freund Adebar für dann hoffentlich zu erwartende Jungstörche in den nahe liegenden Feuchtwiesen in ausreichendem Maße finden.